Geschichte und Geschichten

 

Die St.-Andreas-Kirche  

Auf ein halbes Jahrtausend kann die St. Andreas-Kirche in Kalchreuth zurückblicken. 1972 wurde das 500-jährige Jubiläum ihrer Erbauung gefeiert. Manche Stürme, haben das Gotteshaus umtobt. Mancher Eingriff in seinen Bestand ist erfolgt. Nicht immer sind die wiederholten Restaurierungen befriedigend verlaufen. Aber die Substanz ist erhalten geblieben und das altehrwürdige Kirchengebäude verdient auch heute noch seinen Ehrennamen, ein Schatzkästlein in fränkischen Landen zu sein. ► mehr

   
Wer ist der Heilige Andreas?  
Er ist der Namenspatron der Kalchreuther Kirche, blickt beim Gottesdienst vom Altar herab auf die Gemeindemitglieder und mahnt uns indirekt an Bahnübergängen zur Vorsicht. Die Rede ist vom Heiligen Andreas. Christen aus aller Welt gedenken ihm am 30. November, dem Andreastag. ► mehr
   
Der babylonische Kirchturm zu Kalchreuth  
Wer heute die St. Andreas-Kirche betritt, tut dies meist durch das Hauptportal, das durch den mächtigen Steinturm führt. Im Jahr 2009 wurde dieser Steinriese 220 Jahre alt. Was viele nicht wissen: Von der Idee einen steinernen Kirchturm zu errichten bis zu seiner endgültigen Fertigstellung vergingen fast 90 turbulente Jahre. Der Hauptgrund für die Verzögerung war der andauernde Zuständigkeitsstreit zwischen der Nürnberger Patrizierfamilie der Haller und dem markgräflichen Amt in Baiersdorf. ► mehr
   
Wer war Joh. Christian Wolf?  
Auf unserem Kirchhof nahe der Schlossmauer steht ein Grabstein mit folgender Inschrift: „Hier ruht in Gott unser lieber Gatte, Vater und Großvater Joh. Christian Wolf von hier *30.Juli 1863 †25. April 1928“. Ältere Kalchreuther Bürger werden sich dadurch vielleicht daran erinnern, dass früher rings um die Kirche ein Friedhof angelegt war. Und „zu erinnern“ ist auch der Sinn dieses Steins. ► mehr
   
„Ich habe meinen Platz in der Kirche“  
Diese Überschrift ist zweideutig. Sie kann bedeuten „Ich bekenne mich zur Kirche“ oder „Ich habe einen mir zugehörigen festen Sitzplatz“. Um was geht es nun? Weihnachten steht vor der Tür und wie jedes Jahr werden die Gottesdienste am Heiligen Abend überfüllt sein; es herrscht Sitzplatzmangel. Im Gegensatz zu den „normalen“ Gottesdiensten, wo die Besucher, die regelmäßig kommen, ihre gewohnten Plätze, oder zumindest ihre bevorzugte Bank einnehmen können, herrscht Ausnahmezustand. ► mehr
   
Kalchreuther Kirschengeschichte  
„Die Kirschen in Nachbars Garten, die waren so süß und so rot“, so heißt es in dem Lied von Peter Alexander. Und ganz ehrlich, wer hat nicht schon mal bei einem Spaziergang in einem fremden Garten einige Kirschen genascht. Dass dies nicht eine Erscheinung der neueren Zeit ist, beweist eine Zeitungsnotiz des Nürnberger Kuriers (Friedens- und Kriegskurier) aus dem Jahre 1845. ► mehr